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PS2 vs GameCube: Welche emuliert besser?

Engadget •
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Wenn Sie nostalgisch nach der sechsten Konsolengeneration sind, welche lässt sich leichter auf einem modernen PC emulieren? GameCube und PS2 gelten jetzt als Vintage-Konsolen, aber ihre Bibliotheken können auf modernen PCs emuliert werden. Für GameCube-Fans ist der aktuelle Emulator, den es zu schlagen gilt, Dolphin. Für Gamer, die mit Sonys enorm erfolgreicher Konsole aufgewachsen sind, gilt PCSX2 als das präziseste Emulationsprogramm.

Wenn es darum geht, die präzisesten Retro-Erlebnisse zu bieten, wird der Dolphin-Emulator des GameCube allgemein etwas höher geschätzt als PCSX2. Laut OC3D ab 2023 kann Dolphin 97 Prozent der GameCube-Spiele emulieren, während PCSX2 99 Prozent der PS2-Titel abspielen kann. Sowohl Dolphin als auch PCSX2 sind kostenlose Open-Source-Emulatoren, mit denen Sie GameCube- und PS2-Spiele jeweils auf Windows-, macOS- und Linux-Geräten spielen können.

Die Hauptunterschiede zwischen den beiden beim Ausführen alter Spiele auf moderner Hardware bestehen darin, dass es auf Dolphin etwas einfacher ist, Titel zu emulieren als auf PCSX2, da Dolphin keine so leistungsstarke GPU benötigt wie der PS2-Emulator. Obwohl beide Emulatoren ziemlich einfach einzurichten sind, ist die PS2-Emulation aufgrund der ungünstigen Zusammensetzung der PlayStation-2-CPU kniffliger. Sonys maßgeschneiderte Emotion Engine wurde zusammen mit Toshiba entwickelt und basiert auf paralleler Verarbeitung.

Obwohl dies den Entwicklern damals viel Flexibilität gab, machte es die PS2 auch berüchtigt schwierig zu programmieren. Die heikle Natur der CPU von Sonys Maschine hat die PS2-Emulation etwas schwieriger gemacht als die Emulation von Spielen über Dolphin, da der GameCube einen geradlinigeren IBM-„Gekko“-Prozessor verwendet. So ist es zwar in der Gesamtemulationsqualität nah dran, aber das Dolphin-Programm des GameCube zieht aufgrund seiner weniger anspruchsvollen Natur knapp an PCSX2 vorbei.

Es gibt einige Hauptgründe, warum GameCube-Spiele relativ einfach zu emulieren sind. Erstens ist der GameCube architektonisch gesehen eine weniger komplizierte Hardware als die PlayStation 2. Einer der Gründe, warum Dolphin zum Standard-Emulator für Nintendos sechste Konsolengeneration wurde, ist seine entwicklerfreundliche Gekko-CPU, die die Spieleemulation vernünftig unkompliziert macht.

Während der oben genannte Emotion-Engine-Prozessor der PS2 für Entwickler ein Albtraum war, hat die einfache Zusammensetzung jener IBM-PowerPC-CPU und ihrer ATI-„Flipper“-GPU beim GameCube konsequent dazu geführt, dass das Emulieren von Spielen auf moderner Hardware, die Direct3D oder Vulkan verwendet, relativ problemlos ist. Ein weiterer wichtiger Faktor, der zur Glätte der GameCube-Emulation beiträgt, ist, dass Dolphin seit 2003 existiert und Programmierer daher lange Zeit hatten, um zu verbessern...