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Lieferroboter: Barrierefreiheit & Sicherheit

Engadget •
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Lieferroboter sind auf Gehwegen weltweit zu einem alltäglichen Anblick geworden, charmant für einige, lästig für andere. Ursprünglich von Starship Technologies, gegründet von Ahti Heinla und Janus Friis 2014, explodierte die Branche während der Pandemie, das Unternehmen operiert nun in über 80 Städten. Große Akteure wie Serve Robotics, Coco Robotics und Door Dashs interne Einheiten mischen mit.

Doch ihre rasante Proliferation hat erhebliche Probleme eingeführt. Navigationsfehler durch kaputte Gehwege und Baustellen lassen Roboter oft steckenbleiben oder Sachschaden verursachen, wie ein bemerkenswerter Vorfall, bei dem ein Roboter eine Bushaltestelle in Chicago zerstörte. Vielleicht am besorgniserregendsten ist ihre Auswirkung auf Fußgänger; Berichte zeigen, dass Menschen häufig Robotern ausweichen müssen, was Barrierefreiheitsverletzungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Rollstuhlnutzer schafft.

Sicherheitsrisiken sind greifbar, mit Vorfällen wie einem Mann in New Jersey, der einen gebrochenen Schulter und Kopfverletzung erlitt, nachdem ein Bot sein Fahrrad rammte. Obwohl der Sektor rasant wachsen soll — Transforma Insights prognostiziert 559.000 automatisierte städtische Lieferfahrzeuge bis 2035 — sind aktuelle Modelle auf etwa zwei Meilen begrenzt, was den Einsatz auf dicht besiedelte Stadtgebiete beschränkt. Die Regulierung hinkt hinterher; über 20 Bundesstaaten klassifizieren diese Geräte derzeit als Fußgänger, aber Städte wie Chicago, San Francisco und Toronto erlassen Verbote und Beschränkungen.

Datenschutzbedenken bezüglich Kameranutzung könnten auch künftige Gesetzgebung treiben, da die Technologie Bequemlichkeit gegen öffentliche Sicherheit und Zugang abwägt.