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Nikole Hannah-Jones über die Realität der Schulwahl

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Nikole Hannah-Jones reflektiert über ihre Entscheidung, Tochter Najya in eine segregierte, hocharmutsbelastete Schule in New York zu schicken, statt in selektive Grundschulen. In einem Essay der Times Magazine aus dem Jahr 2016 argumentierte sie, dass die Verbesserung segregierter Schulen eine Einschreibung darin erfordere. Ein Jahrzehnt später konfrontierte Najya ihre Mutter in der siebten Klasse nachdem sie die schlechten Testergebnisse und das Ranking ihrer Mittelschule entdeckt hatte. „Wusste ich, dass es schlecht war, als ich sie dort hinschickte?“ fragte Najya. „Warum hätte ich das tun sollen?“ Sie sagte ihrer Mutter: „Ich musste die Schule durchleben.

Du nicht.“ Hannah-Jones gibt zu, dass die Erfahrung demütigend gewesen sei: „Das Opfer meiner Tochter konnte kein System verändern, das diejenigen, die die meiste Macht haben, ablehnen zu ändern.“ Beim Antrag auf die High School zielte Najya auf selektive Schulen ab, indem sie sagte: „Ich möchte die beste öffentliche Schule besuchen… Ich möchte ein großartiges College besuchen.“ Hannah-Jones glaubt nun, dass einzelne Eltern das System allein nicht verändern können und betont die Notwendigkeit politischen Willens für Integrationspolitik. Das Interview erscheint in der heutigen Titelgeschichte des Times Magazine.