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KI formt Belegschaft um: Lohnwachstum sinkt

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Im Mai 2025 warnte Dario Amodei, CEO von Anthropic, dass KI innerhalb von fünf Jahren die Hälfte der Einstiegs-Bürojobs eliminieren könnte. Doch die Arbeitslosigkeit ist bis August auf 4,1 Prozent gesunken, was Fragen zum tatsächlichen Arbeitsmarkteffekt von KI aufwirft. Neue Forschung zeigt, dass die Technologie die Arbeit subtiler umgestaltet.

Forschung von Sania Edlich von Princeton und Torsten Slok, Chefökonom von Apollo Global Management, analysierte 321 Berufe und fand, dass Arbeitnehmer in KI-exponierten Rollen langsameres Lohnwachstum erlebten, während die Nettobeschäftigung stabil blieb. Unternehmen erfassen Produktivitätsgewinne, indem sie Löhne unterdrücken statt Personal abzubauen.

Die Studie zeigte einen Rückgang von 6,7 Prozent beim realen Lohnwachstum in KI-exponierten Berufen seit 2023, wobei Dienstleistungsarbeiter mit einem Rückgang von 24 Prozent am härtesten getroffen wurden. Gleichzeitig sind Unternehmensgewinne gestiegen. Unternehmen wie Sogolytics, ein in Virginia ansässiges Softwareunternehmen, das Coca-Cola und United Airlines bedient, wuchsen ohne proportionale Einstellungen, wobei KI über die Hälfte der Basisaaufgaben für einige Rollen übernimmt.

Arbeiter sehen sich nun höheren Erwartungen ausgesetzt, da KI Routinefunktionen ersetzt. Die Jobsuche ist komplizierter geworden, besonders für Hochschulabsolventen in frühen Karrierephasen in Wissensarbeit.