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Kleine rote Punkte könnten frühe Phase von Schwarzen Löchern sein

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Eine neue Simulation in Nature legt nahe, dass die beobachteten 'kleinen roten Punkte' — kompakte, rot getönte Objekte, die vom James Webb Weltraumteleskop beobachtet werden und auf etwa eine Milliarde Jahre nach dem Urknall zurückgehen — Vorläufer massereicher Schwarzer Löcher sein könnten. Der Astrophysiker Sunmyon Chon vom Max-Planck-Institut für Astrophysik leitete die Studie, die modelliert, wie chaotische Wirbel aus Frühuniversum-Material natürlich Schwarze Löcher bilden könnten, deren schnelle Akkretion Lichtemissionen erzeugt, die den kleinen roten Punkten entsprechen. Erstmals 2023 beobachtet, erscheinen diese Objekte in nahezu jedem JWST-Bild, jedes nimmt etwa ein Pixel ein.

Obwohl Astronomen übereinstimmen, dass es sich wahrscheinlich um Schwarze Löcher handelt, umgeben von Staubwolken, die nach innen gezogen werden, geht die Debatte über ihre genaue Natur weiter. Rohan Naidu von der Universität Hawaii schlägt vor, dass sie 'Schwarze-Loch-Sterne' sein könnten — neu gebildete Schwarze Löcher, umgeben von hell brennendem Wasserstoffgas. Roberto Maiolino von der Universität Cambridge bevorzugt die Theorie, dass sie einen fehlenden evolutionären Schritt darstellen, bei dem heller Staub und Gas schnell aufgenommen werden, wodurch Schwarze Löcher innerhalb weniger hundert Millionen Jahre nach dem Urknall große Massen erreichen können.

Die Simulation bietet einen natürlichen Bildungsweg, der die Bedingungen des frühen Universums mit diesen rätselhaften Beobachtungen verbindet.