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WPP streicht 1.000 weitere Jobs — KI-Umstrukturierung

Financial Times Companies •
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WPP streicht bis Jahresende bis zu 1.000 weitere Stellen, da die britische Werbeagentur die Umstrukturierung unter der neuen Chefin Cindy Rose beschleunigt. Der Schritt kommt zu den tausenden Entlassungen im gesamten Sektor hinzu, in dem die Unternehmen schlanker werden, während Kunden Budgets kürzen und KI-Tools die Effizienz steigern. Seit Anfang 2025 hat WPP rund 11.000 Stellen abgebaut, sodass die Mitarbeiterzahl zum 30. Juni 2026 bei 97.388 liegt. Das Unternehmen plant außerdem, sein Immobilienportfolio zu verkleinern und möglicherweise die Anzahl der Gebäude am Themse-Ufer in London von drei auf zwei zu reduzieren. Die branchenweiten Kürzungen haben Agenturen wie Omnicom, Dentsu und IPG getroffen, wobei Omnicom eine Gesamtbelegschaft von rund 105.000 anstrebt und Dentsu etwa 3.400 Stellenstreichungen im Visier hat. WPP erwägt den Verkauf nicht zum Kerngeschäft gehörender Vermögenswerte, darunter die 40-Prozent-Beteiligung an Kantar und der PR-Bereich Burson, um die Margen zu steigern. Die Aktien stiegen im August um ein Viertel, nachdem Roses Turnaround-Plan erste Erfolge zeigte.

Der breitere Trend spiegelt den Wandel der Werbetreibenden hin zu KI-gestützter Content-Erstellung wider und drängt die Agenturen zu einer Umstrukturierung mit Fokus auf Effizienz. Obwohl direkte KI-bezogene Entlassungen begrenzt bleiben, nennen Führungskräfte KI-Tools als Faktor in den neuen Kostensparprogrammen. Branchenzahlen der Financial Times zeigen, dass in den vergangenen 18 Monaten mindestens 18.000 Stellen gestrichen wurden, weitere dürften noch folgen.

Rose, eine frühere Microsoft-Managerin, die im vergangenen September das Ruder als CEO übernommen hat, steuert eine strategische Überprüfung, die darauf abzielt, die Abläufe bei WPP zu vereinfachen und die Profitabilität zu steigern. Das Unternehmen prognostiziert in diesem Jahr mindestens 200 Millionen Pfund Umsatz und sieht Potenzial für einen Aufschlag durch Vermögensverkäufe. Analysten betrachten die Stellenstreichungen und Immobilienreduzierungen als Teil eines umfassenderen Bestrebens, sich an eine sich schnell entwickelnde Werbelandschaft anzupassen.

Die laufende Umstrukturierung verdeutlicht, wie traditionelle Agenturen Legacy-Dienste und neue Technologien in Einklang bringen, um in einem Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, in dem KI die Art und Weise verändert, wie Marken Zielgruppen erreichen.