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Software-Unternehmen zahlen hohe Renditen für Schuldenverlängerung wegen KI

Financial Times Companies •
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Private-Equity-gestützte Softwareunternehmen beschleunigen die Verlängerung fälliger Schulden durch 'Ändern und Verlängern'-Deals anstelle vollständiger Refinanzierungen, da Kreditgeber wegen Bedenken hinsichtlich KI-gestützter Disruption höhere Renditen und strengere Bedingungen verlangen. Laut Moody's laufen etwa 40 Milliarden Dollar spekulative Software-Schulden im Jahr 2028 aus. Jeremiah Lane von KKR erklärte, dass kurze Verlängerungen es den Kreditgebern ermöglichen, die KI-Resilienz der Schuldner zu überwachen, während die Konditionen neu verhandelt werden.

Proofpoint, unterstützt von Thoma Bravo, verlängerte kürzlich 4,3 Milliarden Dollar Schulden um zwei Jahre zu einer Rendite von 9,3 %1,5 Prozentpunkte über dem früheren Satz — und akzeptierte kreditgeberfreundliche Bedingungen wie verpflichtende vierteljährliche Anrufe und Sicherheiten. Es ließ mehr als 700 Millionen Dollar nicht verlängern, um höhere Kosten zu vermeiden. Sein Konkurrent Sophos, ebenfalls von Thoma Bravo unterstützt, plant ähnliche Konzessionen für seine Refinanzierung von 2 Milliarden Dollar oder mehr im September.

Kreditgeber erhalten beispiellose Konzessionen, einschließlich 'Omni-Blocker'-Bestimmungen zur Verhinderung von Asset-Stripping, Schulden- und Dividendenbeschränkungen sowie Kreditkonzentrationsgrenzen. Kearney Posner von Lord Abbett bemerkte, dass Investoren eine kürzere Exposition und strengere Bedingungen wünschen. Während Unternehmen wie Proofpoint und Sophos als 'bessere Häuser in einem schlechten Viertel' beschrieben werden, stehen schwächere Konkurrenten vor schmerzhaften Umstrukturierungen. Unternehmen geben freiwillig mehr Kennzahlen preis, um nervöse Kreditgeber zu beruhigen.

Wichtige Einheiten: Unternehmen: KKR, Thoma Bravo, Proofpoint, Sophos, Salesforce, Goldman Sachs, Lord Abbett, Napier Park Global Capital, Moody's | Personen: Jeremiah Lane, Kearney Posner, Melanie Hanlon

Häufig gestellte Fragen: Warum entscheiden sich Softwareunternehmen für 'Ändern und Verlängern'-Geschäfte statt einer vollständigen Refinanzierung?

Kreditgeber sind skeptisch hinsichtlich der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit von Softwareunternehmen aufgrund des schnellen Fortschritts bei KI, daher bieten sie nur kurze Verlängerungen (2-3 Jahre) mit höheren Renditen und strengeren Covenants an statt der üblichen 7-Jahres-Bedingungen, um die KI-Resilienz beim nächsten Fälligkeitstermin neu zu bewerten.