HeadlinesBriefing favicon HeadlinesBriefing.com

Neues Video zeigt Handspiel von Williams, aber VAR-Debatte geht weiter

BBC Sport Football •
×

Neues Filmmaterial bestätigt, dass Williams den Ball mit seinem linken Arm und rechtem Unterarm berührte, bevor er traf, doch dieser Winkel war für den VAR-Schiedsrichter Bankes während des Spiels nicht verfügbar. Trotz seiner 100%igen Sicherheit in seiner Entscheidung, das Tor aberkannt zu haben, bedeutet der fehlende Broadcast-Zugriff auf diese Kamera, dass der Ärger der Forest-Fans über das VAR-Eingreifen wahrscheinlich nicht nachlassen wird. Der ehemalige Mittelfeldspieler Danny Murphy anerkannte das Handspiel-Argument, aber stellte infrage, ob es „klar und offensichtlich“ gewesen sei, und sagte, dass es das nicht gewesen sei.

Pro Ref, der umbenannte Schiedsrichterverband, der früher als PGMO (Professional Game Match Officials) bekannt war, unterstützt Bankes’ Entscheidung und äußerte Frustration über Williams’ frühere Leugnung des Kontakts. Williams beharrte darauf, dass er das Ball nicht mit der Hand gespielt habe, und behauptete, er habe es mit dem Kopf zwischen seinen Armen nach unten gedrückt. Das neue Material zeigt auch, dass der Ball seinen Kopf nicht berührt hat, obwohl die splitsekündige Natur des Vorfalls seine Wahrnehmung möglicherweise verhindert hat.

Dieser Vorfall unterstreicht ein zentrales Problem beim VAR: Auch faktische Eingriffe wie ein Handspiel vor einem Tor beinhalten subjektive Bewertung, wie am Fall von Benjamin Sesko zu sehen ist, bei dem Stuart Attwell ein Tor erlaubte, obwohl Howard Webb später glaubte, dass es wahrscheinlich die Hand berührt hätte. Webb hat vorgeschlagen, die Handspielregel zu ändern, indem die forensische Untersuchung jedes Tores entfernt wird, da dies VARs zu übermäßig technischen Bewertungen zwingt.