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HOA-Risiken vor dem Hauskauf erkennen

Wall Street Journal Markets •
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Der Beitritt zu einer Eigentümergemeinschaft bedeutet, mit Ihren Nachbarn ins Geschäft zu kommen, wobei die Risiken aufgrund alternder Gebäude und steigender Versicherungskosten zunehmen. Laut der Foundation for Community Association Research gibt es in den USA rund 373.000 Gemeinschaftsverbände, die etwa 78 Millionen Amerikaner umfassen. Potenzielle Käufer sollten die finanzielle Gesundheit bewerten, indem sie geplante Verbesserungen prüfen, vom Vorstand aktuelle und anstehende Projekte anfordern und die Rücklagenstudie untersuchen.

Eine solide Bilanz von Modernisierungen deutet auf eine gute Verwaltung hin, während ein „Prozent finanziert"-Wert in der Rücklagenstudie über 70 % Stärke signalisiert; unter 30 % steigt das Risiko von Sonderumlagen. Käufer können eine Vertragsklausel für Due Diligence anfordern, um HOA-Dokumente wie Vorstandsprotokolle zu prüfen. Hypothekengeber wenden bei Eigentumswohnungsverbänden strengere Maßstäbe an, wobei Fannie Mae und Freddie Mac die Prüfung der Rücklagen verschärfen — unzureichende Rücklagen können zu einer Kreditverweigerung führen.

Versicherungsansprüche offenbaren die Betriebskultur: wiederholte Wasserlecks, Baustreitigkeiten oder Belästigungen sind Warnsignale. Käufer können Verkäufer oder Vorstände nach wesentlichen Ansprüchen, Klagen oder Prämienerhöhungen aus den letzten fünf Jahren fragen. Ein CLUE-Bericht liefert den Schadenverlauf für Einfamilienhäuser.

Rücklagenstudien sollten nicht älter als 36 Monate sein, und der Vergleich zwischen empfohlener und tatsächlicher Rücklagenfinanzierung deckt Vorstände auf, die Kosten auf künftige Eigentümer abwälzen.