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Investoren ignorieren KI-Apokalypse-Warnungen

Financial Times Markets •
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Fondsmanager erhalten ungewöhnliche Fragen zur Positionierung von Portfolios für einen 'Roboter-Apokalypse' nachdem große Technologie-Führer, darunter Elon Musk und Führungskräfte bei OpenAI und Anthropic, gewarnt hatten, dass ihre KI-Schöpfungen existenzielle Risiken darstellen könnten. Trotz Warnungen, dass KI-Widgets vom Hacken von Websites zum 'Töten von Menschen im großen Stil' übergehen könnten, reagierten die Märkte kaum. Der S&P 500 und der Nasdaq zeigten keinen erkennbaren Rückgang, während koreanische Aktien um mehr als 3 % fielen. US-Staatsanleihen blieben bei Preisen aus dem Jahrzehntstief, und Gold blieb stabil, was darauf hindeutet, dass Investoren mehr Angst vor Haushaltsdefiziten als vor 'dämonischen Robotern' haben.

Drei Theorien erklären diese Ruhe. Erstens könnten die Warnungen unbeabsichtigt KI-Aktien angekurbelt haben, indem sie massive Hyperscaler-Ausgaben, finanziert über Unternehmensanleihen, gerechtfertigt haben. Zweitens könnten Investoren die Warnungen als Marketing-Hype oder Ausreden zur Monetarisierung von Modellen betrachten, trotz des Eingeständnisses eines Kontrollverlusts. Drittens könnte das Risiko real sein, aber nicht preisbar. Das fehlende Reaktion unterstreicht ein Marktregime, in der KI-Konzentration dominiert, und Governance-Fehler bei nicht gelisteten Tech-Unternehmen werden ignoriert, bis sie die gelisteten Bewertungen beeinflussen.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: OpenAI, Anthropic, S&P 500, Nasdaq | Personen: Elon Musk, Donald Trump | Orte: Korea, USA