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KI-Chatbots geben 57% der Zeit falsche Finanzantworten

Financial Times Companies •
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Forschung des Technologieunternehmens Saturn zeigt, dass beliebte KI-Modelle von Chat GPT, Claude, Copilot, Grok und Gemini durchschnittlich 57% der Zeit falsche Antworten auf Finanzfragen geben. Bei komplexen Fragen, die mehrere Berechnungen erfordern, steigt die Fehlerquote auf 88%, wobei einige Modelle 99% der Zeit versagen. Die Studie testete über 100 geldbezogene Fragen über 18 KI-Modelle mit insgesamt mehr als 10.000 Anfragen.

Zu den Fehlern gehörten Berechnungsfehler, ausgelassene Steueränderungen und erfundene Regeln. In einem Fall gab Claude Haiku 4.5 falsche Rentensteuerberatung, was eine Strafe von £17.500 durch den HMRC riskierte. Ein weiterer Fehler führte dazu, dass Claude eine Regel erfand, die das Stoppen von Studentenkreditzahlungen bei Auswanderung erlaubt.

Bezahlte Modelle schnitten besser ab als kostenlose, und neuere Versionen waren genauer. Der beste Performer, Claude Opus 5 im Denkmodus, machte dennoch 39% der Zeit Fehler. Sarah Coles, Leiterin für persönliche Finanzen bei AJ Bell, sagte, dass Berater zunehmend sehen, wie Kunden auf verwirrende KI-Vorschläge reagieren.

Obwohl Chatbots beim Budgetieren und bei Recherchen helfen können, stellte die Finanzaufsichtsbehörde fest, dass jeder fünfte britische Erwachsene offen dafür ist, dass KI finanzielle Entscheidungen trifft, wobei junge Investoren besonders vertrauensvoll sind. Amal Jolly von Saturn warnte, dass KI-Finanzberatung weiterhin unreguliert bleibt und Verbraucher ohne Schutz oder Entschädigung durch menschliche Berater dastehen.