HeadlinesBriefing favicon HeadlinesBriefing.com

Smarte Brillen: Erfolg oder Datenschutz-Backlash?

Financial Times Companies •
×

Die ursprünglichen 'glassholes' waren die frühen Adopter von Google's smarten Brillen vor mehr als einem Jahrzehnt. Sie scheiterten aufgrund hoher Kosten, unattraktivem Design und ungeklärten Datenschutzbedenken durch das Tragen einer Kamera im Gesicht.

Meta vermeidet diese Fehler. Mit günstigeren Versionen ab etwa £220 und Kooperationen mit Ray-Ban und Oakley sind die Brillen erschwinglich und stilvoll. Apple und Google entwickeln beide neue Modelle, während KI ihren praktischen Nutzen verbessert.

Der Datenschutz bleibt die beste Hoffnung, diese Geräte abzulehnen. Sie werden als 'Pervers'-Brillen beschimpft wegen ihres Potenzials, Menschen zu fotografieren und zu identifizieren, insbesondere junge Frauen. Meta hat die Gesichtserkennung noch nicht aktiviert, wird sie aber wahrscheinlich aktivieren, sobald eine breitere Akzeptanz erreicht ist.

Die Gesichtserkennung könnte mittelalten Menschen helfen, unregelmäßige Bekannte zu erkennen. Die Brillen bieten auch bessere Wegbeschreibungen als das Halten eines Mobiltelefons. Allerdings bleibt die Fähigkeit, heimlich gefilmt zu werden, ein ernstes Problem. Der Backlash wächst, mit Verboten in Wetherspoons Pubs, Gerichten, Clubs, Kinos und vielen Restaurants. Aktivisten wollen gesellschaftliche Normen gegen diese Geräte etablieren.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Google, Meta, Apple, Ray-Ban, Oakley, Wetherspoons | Personen: Robert Shrimsley, Roula Khalaf, Mark Zuckerberg