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Norwegen erwägt Reduzierung von Staatsanleihen um 75 Milliarden Dollar

Bloomberg Markets •
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Der norwegische Staatsfonds schlägt vor, seine Staatsanleihenbestände um etwa 75 Milliarden Dollar zu reduzieren, was sich am stärksten auf US-Wertpapiere auswirken könnte. Diese Maßnahme ruft Erinnerungen an den Januar wach, als erwartet wurde, dass ausländische Pensionsfonds aufgrund politischer Risiken ihre US-Schuldenbestände reduzieren würden. Obwohl damals ein breiter Verkauf nicht stattfand, sind die Anleiherenditen seitdem aufgrund von Inflation, Schuldenstand und einem Überfluss an Unternehmenswertpapieren am Markt gestiegen.

Der Vorschlag von Norges Bank Investment Management bedeutet eine Verringerung der Staatsanleihenbestände um etwa 75 Milliarden Dollar. NBIM argumentiert, dass er bereits ausreichend Staatsanleihen für Liquiditätsbedürfnisse besitzt und dass langfristige Investoren ein breiteres Spektrum an Fixed-Income-Risikoprämien jenseits von Staatsanleihen nutzen sollten. Währenddessen haben einige der weltweit größten Vermögensverwalter ihre Goldbestände nach dem Preisrückgang wieder aufgebaut, wobei sie auf langfristige Treiber setzen, die trotz der selbstbewussteren Inflationspolitik der Federal Reserve anhalten würden.

Der Vermögensverwalter Amundi kaufte Goldbarren mit der Erwartung, dass diese bis Jahresende auf 5.000 Dollar pro Unze steigen würden, obwohl zunächst mehr Klarheit über den Zinspfad der Federal Reserve erforderlich wäre, bevor récente Käufe erhöht werden könnten. Gold bleibt bei steigenden Renditen weniger attraktiv, da es keinen Zins zahlt.