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Nepal-Tunnelrettung: Australischer Geologe hilft bei der Suche nach eingeschlossenen Arbeitern

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Der australische Geologe Arnold Dix wurde von nepalesischen Behörden kontaktiert, um bei der Suche nach Arbeitern zu helfen, die nach einer verheerenden Flut in Wasserkrafttunneln eingeschlossen waren. Der Gletscherabbruch löste tsunamiähnliche Wellen aus, die durch die Täler der Flüsse Bhotekoshi und Trishuli flossen und mehr als 1,300 Menschen töteten sowie mehr als 4,000 Menschen vermisst ließen. Die Rettungskräfte konzentrierten sich auf das Wasserkraftprojekt Trishuli 3A, indem sie auf Ingenieurpläne, Satellitenbilder und alte Karten zurückgriffen, um potenzielle Überlebenszonen unter der Erde zu identifizieren.

Der Fokus lag auf dem Kabeltunnel, der vom Kraftwerk zum Stromnetz führt. Die Rettungskräfte gruben im Schlamm, sprengten massive Felsen und pumpten das Flutwasser ab, um zu den Überlebenden vorzudringen. Am Freitag hörten die Rettungskräfte schwache Rückmeldungen, und mindestens zwei Arbeiter wurden lebend gefunden: Sanjay Sah, ein mechanischer Vorarbeiter, und Kabir Maharjan, ein mechanischer Aufseher, beide Mitarbeiter der Nepal Electricity Authority.

Man ging davon aus, dass mehr als 40 Personen im Tunnel eingeschlossen waren. Dix beschrieb den emotionalen Moment, in dem er die Überlebenden hörte, und warnte sie davor, dass sie erfahren würden, dass Tausende gestorben seien. Er ist auf dem Weg nach Kathmandu, um die Rettungsarbeiten auf Bodenniveau fortzusetzen.