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Überschwemmungen in Nepal: 5 Milliarden Dollar Schaden, wirtschaftliche Gefahr

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Die nepalesische Regierung schätzt den Schaden durch die jüngsten katastrophalen Überschwemmungen auf 5 Milliarden Dollar, was einem Zehntel der jährlichen Wirtschaftsleistung des Landes entspricht. Diese Last verstärkt die bestehenden Herausforderungen für das arme Himalaya-Land, das sich noch vom Erdbeben von 2015 erholt, das einen Schaden von 9 Milliarden Dollar verursacht hat. Die Überschwemmungen haben 14 Wasserkraftprojekte zerstört oder beschädigt und 12 Prozent der Erzeugungskapazität des Landes lahmgelegt. Über 1.000 Menschen sind gestorben, fast 4.000 werden noch vermisst, hauptsächlich in 25.000 Haushalten entlang eines Flussystems.

Die Schluchten Bhotekoshi und Trishuli erlitten schweren Infrastrukturverlust, wobei Stromleitungen und Mobilfunkmasten verschwunden sind. Ganze Dörfer und Reisterrassen wurden weggespült und mit Schlamm bedeckt. Während Überweisungen von Nepalis, die im Ausland arbeiten, einen Großteil des Baus und Konsums im Kathmandu-Tal finanzieren, bedroht die Katastrophe wichtige wirtschaftliche Treiber.

Maheshwar Dhakal, ein Beamter im Umweltministerium Nepals, hat einen Aufruf an den UN-Katastrophenhilfefonds für klimabezogene Katastrophen gerichtet. Sujeev Shakya, Gründer des Nepal Economic Forum, beklagte die veraltete Abhängigkeit des Landes von Hilfsleistungen und argumentierte, dass die Wiederherstellung in langfristige Widerstandsfähigkeit übergehen muss, anstatt lediglich den früheren Zustand wiederherzustellen. Die Überschwemmungen verschärfen die wirtschaftliche Belastung, da der abgeschwächte nepalesische Rupie die Importkosten für Treibstoff erhöht und gleichzeitig das Exportpotenzial behindert.