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Abgeordnete drängen britisches Ministerium, ‚Net Zero‘ abzuschaffen

Financial Times Companies •
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Eine interparteielle Gruppe von Abgeordneten hat empfohlen, dass das Energieministerium der britischen Regierung ‚Net Zero‘ aus seinem Namen entfernt und den Begriff seltener verwendet, da er mittlerweile kontraproduktiv geworden sei. Der Parlamentsausschuss für Energiesicherheit und Net Zero, geleitet von Labour-Abgeordneten Bill Esterson, sagte, der Begriff sei zu einer ‚Ablenkung‘ geworden und die Minister sollten die Klimakommunikation reformieren. Der Ausschuss argumentierte, dass das Ministerium sich auf weitere gesellschaftliche Vorteile konzentrieren sollte, anstelle des ‚technokratischen‘ Etiketts.

Dies kommt, während die britische Regierung darauf abzielt, die Wirtschaft zu reformieren, um nahezu null CO2-Emissionen zu erreichen, was mit den Bemühungen von 140 Ländern im Rahmen des Pariser Abkommens übereinstimmt. Die Wissenschaftler der Vereinten Nationen haben festgestellt, dass die Welt bis etwa 2050 die Klimaneutralität erreichen muss, um die globale Erwärmung zu stoppen. Allerdings hat der Begriff zunehmende Kritik erfahren.

Zu den Anhängern klimapolitischer Maßnahmen, aber auch Kritiker des Begriffs gehören Juergen Maier, ehemaliger Vorsitzender von Great British Energy, der auf einer Konferenz sagte, er sei ‚politisch aufgeladen und bedeutet nichts für jeden‘. Dale Vince, Gründer von Ecotricity und Spender der Labour-Partei, sagte bei Sky News, er sei ‚vergiftet‘ geworden und ‚wir haben die Öffentlichkeit verloren‘. Der Bericht des Ausschusses forderte ‚umfassendere Kommunikationen‘ auf, um die Energiepolitik neu zu gestalten.

Graeme Downie, Labour-Abgeordneter für Dunfermline and Dollar, sagte, die Politik müsse ‚praktisch und auf Menschen und Gemeinschaften ausgerichtet sein‘. Ein Sprecher des Ministeriums für Energiesicherheit und Net Zero erklärte, es gäbe keine Pläne für einen Namenswechsel und bezeichnete den Vorschlag als ‚unnötige Ablenkung‘.