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El Niño treibt Kakao-Preise in Westafrika nach oben

Bloomberg Markets •
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Die Kakaernte in Westafrika sieht sich neuen Bedrohungen durch El Niño und Krankheiten gegenüber, was die Preise auf Rekordhöhe treibt. Simon Essah, ein ghanaischer Bauer, berichtet, dass die Schwarze Hülsenfruchtkrankheit seine Bäume geschädigt hat, verstärkt durch starke Regenfälle, die die Hülsenentwicklung behindert haben. Die Verarbeiter kämpfen mit Lieferengpässen, was sie zu strategischen Änderungen bei der Beschaffung zwingt.

Die Kombination aus extremen Wetterbedingungen und landwirtschaftlichen Schädlingen hat einen „perfekten Sturm“ für die 12-Milliarden-Dollar-Industrie der Region geschaffen. Analysten warnen, dass ohne bedeutendes Eingreifen die Schokoladenpreise in der kommenden Erntezeit volatil bleiben werden. Diese Krise unterstreicht die Verwundbarkeit der dominierenden Kakaoproduktion in Westafrika gegenüber Klimaschwankungen.

Große Exporteure untersuchen krankheitsresistente Sorten, um zukünftige Risiken zu mindern. Lokale Bauern wie Essah verfügen nicht über die Ressourcen, um die Ausbreitung der Schwarzen Hülsenfruchtkrankheit einzudämmen, die die Früchte schwarz werden lässt und verfault. Die Situation betont den dringenden Bedarf an nachhaltigen Landwirtschaftspraktiken, um den globalen Schokoladenmarkt zu stabilisieren.

Die steigenden Kosten wirken sich bereits weltweit auf Süßwarenhersteller aus.