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Ölpreise treiben den globalen Anleihemarkt an den Rand

Wall Street Journal Markets •
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Es gibt viele Faktoren, die die Renditen nach oben schießen, aber steigende Energiekosten sind der inflationsauslösende Trieb.

Die Wall Street Journal Markets berichten, dass die Rohölpreise über 85 Dollar pro Barrel gestiegen sind und die globalen Anleihemärkte näher an den Rand getrieben haben. Investoren bereiten sich auf anhaltende Volatilität vor, während Zentralbanken auf politische Reaktionen prüfen.

Die Renditen der US-Schuldverschreibungen stiegen auf 4,3%, während deutsche Bunds auf 3,1% erreichten und zunehmende Bedenken hinsichtlich anhaltender Inflation widerspiegeln. Marktteilnehmer beobachten ganz genau Bundespräsident Jerome Powell und Europazentralbankpräsidentin Christine Lagarde auf Schritte hin zu zukünftigen Zinsanhebungen.

Analysten warnen, dass bei anhaltenden hohen Energiepreisen die Anleihemärkte erneut unter Druck geraten könnten. Der U.S. Treasury -Markt ist insbesondere nach dem dramatischen Abverkauf im Vorjahr immer noch verwundbar. Händler preisen jetzt mindestens zwei weitere Zinsanhebungen durch die Fed in diesem Jahr ein.

Korporative Aussteiger fühlen ebenfalls den Druck. Apple Inc. und Microsoft Corp. haben laut Berichten neue Anleiheausgaben verzögert, da die Kreditkosten steigen. Gleichzeitig stehen sich Märkte aus India bis Brazil zunehmendem Druck gegenüber, während Kapitalströme in sicherere Vermögenswerte umspringen.

Schlüsselentitäten: Unternehmen: Wall Street Journal Markets, Apple Inc., Microsoft Corp., U.S. Treasury | Personen: Jerome Powell, Christine Lagarde | Standorte: Deutschland, India, Brazil