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EZB: Risikotransfers erhöhen Dividenden mehr als Kredite

Bloomberg Markets •
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Der zunehmende Einsatz synthetischer Risikotransfers durch europäische Banken hat laut Forschern der Europäischen Zentralbank einen größeren Einfluss auf die an Aktionäre ausgeschütteten Dividenden als auf die an Unternehmen vergebenen Kredite. Wenn die Emission solcher SRTs um 1% steigt, steigen die Dividendenausschüttungen um 0,07%, während Unternehmensdarlehen nur um 0,02% wachsen, schrieben EZB-Mitarbeiter am Mittwoch in einem Blogbeitrag. Die Größenordnung des Letzteren sei "zu gering, um eine sinnvolle oder substanzielle wirtschaftliche Wirkung zu entfalten", schrieben sie.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Financial Engineering durch Risikotransfers Aktionärsrenditen vor Realwirtschaftskrediten priorisieren könnte. Diese Dynamik wirft Fragen zur Wirksamkeit aktueller Bankenanreize bei der Unterstützung von Unternehmens-investitionen auf. Die EZB-Analyse hebt eine wachsende Divergenz zwischen Finanzsektoraktivität und traditioneller Kreditintermediation hervor. politischen Entscheidungsträger müssen möglicherweise neu bewerten, wie regulatorische Rahmenbedingungen das Bankenverhalten bei Dividenden versus Kreditvergabe beeinflussen.