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Porsche 911 GT3 Touring übertrifft

Ars Technica •
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Der Porsche 911 GT3 Touring liefert als „Alltags“-GT3 trotz drohender Vorschriften und eines ständig steigenden Preises ab. Bei vielen verfügbaren 911-Modellen sticht der Touring hervor, indem er den freisaugenden 4,0-Liter-Boxermotor und das rennstreckenabgestimmte Fahrwerk des Standard-GT3 mit einem ausfahrbaren Heckspoiler kombiniert und so die klassische 911-Silhouette zurückgewinnt, ohne auf Performance-Hardware zu verzichten.

Frisch aus dem 992.2-Update behält der GT3 Touring seine 9.000 U/min-Drehzahlgrenze und leistet 502 PS, aber das Drehmoment fällt um 15 lb-ft auf 331 lb-ft aufgrund strengerer europäischer Emissionsvorschriften. Porsche kompensierte dies, indem er Zylinderköpfe und Nockenwellen vom GT3 RS übernahm und das Achsantriebsverhältnis um 8 Prozent verkürzte, wodurch die Beschleunigung flott bleibt. Die Höchstgeschwindigkeit des Schaltgetriebes fällt auf 194 mph, während 0-60 mph bei 3,7 Sekunden bleibt; das PDK erreicht 60 mph in 3,2 Sekunden.

Das 992.2-Update fügt überarbeitete Stoßfänger, aerodynamisch optimierte Querlenker und eine vom GT3 RS abgeleitete Anti-Tauch-Geometrie hinzu. Neue Touring-spezifische Optionen umfassen das 37.310-Dollar-Leichtbau-Paket, das Komponenten durch Carbonfaser und Magnesiumräder ersetzt, um Gewicht zu reduzieren. Der manuelle Touring wiegt 3.239 Pfund, und das Paket verbessert den Fokus des Fahrzeugs weiter.

Trotz des Preises und regulatorischer Hürden bietet der GT3 Touring weiterhin ein puristisches, fahrerorientiertes Erlebnis, das seinen Platz in der 911-Baureihe rechtfertigt.