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Die Weltwirtschaft fürchtet die Dollar-Dominanz

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Die Position der USA in der globalen wirtschaftlichen Stabilität wird wackeliger, während die Trump-Regierung Schulden anhäuft und Sanktionen verschärft. Globale Investoren scheuen sich vor US-Anleihen, wobei die Rendite der 10-jährigen Schatzanweisungen 5 Prozent überschritten hat – das höchste Niveau seit 2007. Ausländische Regierungen holen Gold aus amerikanischen Tresoren, angesichts der Befürchtungen über eine Schuldenlast von 40 Billionen Dollar und den übermäßigen Einsatz von Sanktionen.

Finanzminister Scott Bessent bleibt zuversichtlich, was das US-Finanzsystem angeht, und argumentiert, dass Anleihenauktionen weiterhin erfolgreich funktionieren und der Dollar weiterhin nahezu 90 Prozent der Devisengeschäfte dominiert. Allerdings zeigen sich Risse: Zentralbanken diversifizieren ihre Dollar-Assets, wobei der norwegische Staatsfonds plant, seine US-Staatsanleihen-Bestände zu reduzieren. Der Anteil des Dollars an den Zentralbankreserven ist Ende 2025 von 64 Prozent im Jahr 2015 auf 56 Prozent gesunken.

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, warnte, dass die unbeständige US-Politik die Bühne für einen „globalen Euro-Moment“ bereitet, da Washington den Dollar zunehmend durch Finanzsanktionen weaponisiert. Schlüsselakteure: Personen: Scott Bessent, Christine Lagarde, Eswar Prasad; Orte: Norwegen, Vereinigte Staaten.