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Controverse über Ticketpreise und Gewinne bei den US Open

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Die US Open verzeichnen einen Boom bei Besucherzahlen und Gewinnen: 2025 kamen über eine Million Fans, und der operative Gewinn ist seit 2019 um 75 % gestiegen. Doch das Turnier sieht sich Kritik ausgesetzt, weil es wohlhabende Besuchergruppen bevorzugt – denn die Weiterverkaufspreise für Tickets sind in die Höhe geschossen. Ein Tagespass, den Kritiker wie Bill Ackman zu 363 Dollar auflisten, ist in Wirklichkeit ein Aufschlag beim Weiterverkauf, nicht der Nennwert von 65 Dollar, den die U.S.T.

A. festlegt. Spekulanten und Plattformen wie Ticketmaster machen den größten Teil des Gewinns, während die U.S.T. A. nur einen Bruchteil erhält.

Im Gegensatz zu anderen Grand-Slam-Turnieren, die den Weiterverkauf beschränken, verstärkt das Modell der US Open die Ungleichheit. Die Kartellrechtsvereinbarung der Trump-Regierung mit Live Nation wurde kritisiert, weil sie diese Probleme nicht anspricht. Natasha Sarin, Wirtschaftswissenschaftlerin an Yale und ehemalige Finanzbeamtin der Biden-Regierung, argumentiert, dass Tennis für alle zugänglich bleiben muss.

Sie schlägt vor, dass die U.S.T. A. eine Obergrenze für Weiterverkaufspreise festlegt, die Verfügbarkeit erschwinglicher Tickets erhöht und die überhöhten Speisenpreise senkt – beispielsweise 26 Dollar für sechs Chicken-Nuggets – damit der Sport allen Fans dient, nicht nur den Superreichen.