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Trumps Iran-Krieg: zwischen Kampf und Frieden

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Präsident Trump hat kürzlich ein heroisches Bild von sich selbst mit einem Flugzeugträger, Kampfflugzeugen und amerikanischen Flaggen veröffentlicht, zusammen mit einem Schild mit der Aufschrift „Mission Accomplished 2026“ und einem Seitenhieb auf den ehemaligen Präsidenten George W. Bush wegen dessen „Mission Not Accomplished 2001-2021“. Doch die Realität ist ganz anders. Trumps Krieg gegen den Iran, der nun seit sechs Monaten andauert, ist zu einem von ihm selbst geschaffenen Sumpf geworden, ohne klare Ziele, Strategie oder ein Ende in Sicht.

Nachdem er gegen Bushs „endlose Kriege“ Wahlkampf gemacht hat, befindet sich Trump nun im Schlimmsten beider Welten: Er zögert, trotz Drohungen eine umfassende Bombardierung wieder aufzunehmen, ist aber nicht in der Lage, einen Friedensvertrag auszuhandeln. Er hat keinen Sieg zu beanspruchen, während die Belastung für die amerikanische Wirtschaft und die Chancen seiner Partei bei den Herbstwahlen steigt. Der Konflikt, der ursprünglich vier bis sechs Wochen dauern sollte, zieht sich unbegrenzt hin.

Trotz seiner Ungeduld sagte Trump am Donnerstag zu Reportern: „Wir wollen nicht mit ihnen sprechen; wir suchen kein Treffen oder irgendetwas.“ Der Golf von Hormus bleibt jedoch volatil, mit nur einem Bruchteil seines Vorkriegs-Schiffsverkehrs, was die Ölmärkte in Bewegung hält. Irans oberster Führer wurde getötet, aber durch seinen Sohn ersetzt, und Teheran weigert sich weiterhin, sein Atomprogramm aufzugeben.

Richard N. Haass, ehemaliger Direktor der Politikplanung im Außenministerium, nannte es „ein Fiasko“ und bemerkte: „Es gibt nichts, das darauf hindeutet, dass es uns besser geht oder dass der Krieg es wert war.“ Mark Dubowitz, CEO der Foundation for Defense of Democracies, widerspricht und argumentiert, dass „Präsident Trump gewinnt“ durch anhaltenden Zwangsdruck ohne großen Krieg oder inakzeptable Vereinbarung. Das Ergebnis bleibt das größte Glücksspiel von Trumps Präsidentschaft.