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Trump verbietet CNN, MS NOW und Politico den Zugang zum Weißen Haus

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Präsident Trump verbot Reportern von CNN, MS NOW und Politico am Samstag den Zugang zum Weißen Haus und konfiszierte ihre Presseausweise, nachdem er diese Medien beschuldigt hatte, "absichtlich negative Geschichten“ zu verbreiten, ohne Details zu nennen. Dieser Schritt löste nahezu einstimmige Verurteilung seitens großer Medienorganisationen aus, einschließlich Konkurrenten wie Associated Press, New York Times und Washington Post sowie Presseverbänden. Die AP-Sprecherin Lauren Easton erklärte, dass keine Nachrichtenorganisation aufgrund ihrer Berichterstattung staatlichen Repressalien ausgesetzt sein sollte. Fox News-Beiträger Ari Fleischer und Jonathan Turley kritisierten ebenfalls das Verbot, wobei Turley es als „schrecklichen Präzedenzfall“ bezeichnete. Die Präsidentin der White House Correspondents’ Association, Jacqui Heinrich, betonte, dass das Verbot das Recht der Öffentlichkeit auf unabhängige Informationen gefährdet.

Demokraten charakterisierten die Maßnahme als autoritären Versuch, die Presse zu kontrollieren und von republikanischen Wahlherausforderungen abzulenken, darunter hohe Inflation und ein unpopulärer Krieg mit dem Iran. Senator Chuck Schumer verglich Trump mit Diktatoren, während Senator Bernie Sanders versprach, dem „Autoritarismus“ zu widerstehen. Abgeordneter Jamie Raskin forderte einen Medienboykott, falls Verstöße weitergehen würden.

Verteidigungsminister Pete Hegseth unterstützte das Verbot und behauptete, dass diese Medien „unsere Truppen mit falschen Geschichten gefährden“ würden, ohne Beweise vorzulegen. Erste Änderungsgruppen bezeichneten die Entscheidung als verfassungswidrig und unwahrscheinlich, einer rechtlichen Anfechtung standzuhalten.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: CNN, MS NOW, Politico, Associated Press, New York Times, Washington Post, Fox News | Personen: Donald Trump, Lauren Easton, Ari Fleischer, Jonathan Turley, Jacqui Heinrich, Chuck Schumer, Jamie Raskin, Elizabeth Warren, Bernie Sanders, Pete Hegseth | Orte: Weißen Haus, Pentagon

Häufig gestellte Fragen: Welche rechtliche Grundlage zitieren Erste Änderungsgruppen, um das Presseverbot des Weißen Hauses anzufechten?

Erste Änderungsgruppen argumentieren, dass das Verbot staatliche Vergeltung gegen geschützte Rede und Pressefreiheit darstellt, wodurch es eine verfassungswidrige Sichtpunktdiskriminierung ist, die einer gerichtlichen Überprüfung wahrscheinlich nicht standhalten wird.