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Richter ordnet Offenlegung der Architekten des 1,8-Milliarden-Dollar-Fonds an

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Ein Bundesrichter ordnete am Freitag an, dass die Trump-Administration die Identitäten der Personen offenlegen muss, die einen umstrittenen Plan zur Schaffung eines 1,8-Milliarden-Dollar-Fonds zur Entschädigung derjenigen entwickelt haben, die glaubten, durch politische Strafverfolgung Unrecht erlitten zu haben. Die Anordnung des Richters Ivan D. Davis könnte weiteres Licht darauf werfen, wie der Fonds zusammengestellt wurde.

Der Plan zur Schaffung des Fonds, der Steuergelder an Verbündete des Präsidenten hätte leiten können, stieß auf wiederholte Prüfung. Er löste eine seltene Rüge der republikanischen Senatoren aus und gefährdete die Bestätigung von Todd Blanche als Generalstaatsanwalt. Herr Blanche hat wiederholt erklärt, der Fonds sei tot, aber Präsident Trump war zurückhaltender und signalisierte seine Unterstützung für die Entschädigung von Personen wie den Randalierern, die wegen des Angriffs auf das Kapitol am 6. Januar 2021 strafrechtlich verfolgt wurden.

Die Anordnung von Richter Davis, die am Bundesbezirksgericht in Alexandria, Virginia, erlassen wurde, erging im Rahmen einer Klage, die die Rechtmäßigkeit des Fonds und eine weitere Maßnahme des Justizministeriums anficht, die Herrn Trump zugute kam. Diese Bestimmung gewährte dem Präsidenten, seiner Familie und seinen Unternehmen umfassenden Schutz vor allen vergangenen Steuerermittlungen. Ein Bundesrichter in Florida kritisierte später sowohl die Klage als auch die Art und Weise, wie sie abgewiesen wurde, und bezeichnete sie als unangemessene Selbstbedienung.

Die Klage, die darauf abzielt, den Fonds und die Steuerimmunitätsvereinbarung zu beenden, wurde in Virginia von einer Gruppe von Klägern eingereicht, darunter ein ehemaliger Bundesstaatsanwalt, der von der Trump-Administration entlassen wurde, nachdem er an Fällen im Zusammenhang mit dem 6. Januar gearbeitet hatte. Die Anwälte der Kläger begrüßten die Entscheidung. „Die heutige Anordnung, die die Offenlegung von Beweismitteln gestattet, ist ein bedeutender Schritt, um dem Schmiergeldtopf auf den Grund zu gehen“, sagte Aman George, ein Anwalt von Democracy Forward. Das Justizministerium äußerte sich zunächst nicht.

Wichtige Organisationen: Unternehmen: Democracy Forward, Justizministerium, Internal Revenue Service | Personen: Ivan D. Davis, Todd Blanche, Donald Trump, Aman George | Orte: Alexandria, Virginia, Florida