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Aktien fallen wegen starker Arbeitsmarktdaten

Wall Street Journal Markets •
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Die US-Aktien fielen, nachdem überraschend starke Arbeitsmarktdaten die Aussichten für die Politik der Federal Reserve trübten. Der Dow Jones Industrial Average fiel um 250 Punkte oder 0,7 %, während der S&P 500 und der Nasdaq Composite jeweils um etwa 0,8 % nachgaben. Der Ausverkauf wurde durch einen Anstieg der Treasury-Renditen ausgelöst, da Anleger darauf wetteten, dass die Fed die Zinssätze länger höher halten müsste.

Das Arbeitsministerium berichtete, dass die US-Wirtschaft im August 187.000 Arbeitsplätze hinzugefügt hat, was die Erwartungen von 170.000 übertraf. Die Arbeitslosenquote stieg auf 3,8 %, aber das Lohnwachstum blieb robust, wobei die durchschnittlichen Stundenlöhne im Jahresvergleich um 4,3 % stiegen. Diese Daten entfachten erneut Bedenken, dass die Inflation für eine baldige Lockerung der Politik durch die Fed zu hartnäckig ist.

Die Treasury-Renditen schossen in die Höhe, wobei die 10-jährige Note auf 4,18 % kletterte, den höchsten Stand seit über einem Monat. Höhere Renditen belasteten Wachstumsaktien, insbesondere Technologiewerte. Apple und Microsoft fielen beide um mehr als 1 %, während Tesla um 2 % nachgab.

Anleger sehen nun eine höhere Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung bei der September-Sitzung der Fed, wobei die Futures eine Wahrscheinlichkeit von 35 % einpreisen, gegenüber 20 % vor einer Woche. Fed-Chef Jerome Powell hat betont, dass die Entscheidungen datenabhängig bleiben werden, und dieser Bericht stärkt die Argumente für eine weitere Erhöhung.