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Rosneft-Milliarden in Kreml-Geldwäsche-Netzwerk

Financial Times Companies •
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Milliarden Dollar ausländischer Einnahmen von Rosneft wurden durch ein vom Kreml unterstütztes Geldwäsche-Netzwerk geleitet, wodurch der staatliche Ölkonzern ins Zentrum der russischen Bemühungen rückte, Sanktionen zu umgehen und seinen Krieg in der Ukraine zu versorgen. Ein massives Leck aus dem Inneren von A7, einem von Moskau unterstützten Fintech-Unternehmen, zeigt, dass mit Rosneft verbundene Händler dem Konzern mehr als 2 Milliarden Dollar an lebenswichtiger harter Währung lieferten, die für Kampfmittel und andere Importe nach Russland bezahlt hat. Die Dokumente legen die inneren Abläufe des A7-Zahlungsnetzwerks offen, das vom flüchtigen moldauischen Oligarchen Ilan Shor mit umfassender Unterstützung des russischen Staates gegründet wurde.

A7 zielt darauf ab, Kunden in Russland internationale Zahlungen zu ermöglichen, obwohl sie vom Swift-System ausgeschlossen sind. Das Unternehmen bedient kleine und mittlere Unternehmen sowie riesige Konglomerate, die engen Verbündeten von Präsident Wladimir Putin gehören. Mit gefälschten Dokumenten gründete A7 Briefkastenfirmen in anderen Rechtsräumen.

Die FT hat in dem Dokumentenleck etwa 200 solcher Briefkastenfirmen identifiziert. A7 füllte die Bankkonten dieser Unternehmen, indem es Exporteinnahmen von 16 mit Rosneft verbundenen Unternehmen abschöpfte, die Teil des sogenannten „Coral-Netzwerks“ sind, benannt nach Coral Energy, das von den sanktionierten aserbaidschanischen Geschäftsleuten Etibar Eyyub und Tahir Garayev geführt wird. Schlüsselorganisationen: Unternehmen: Rosneft, A7, Coral Energy, 2Rivers, Promsvyazbank, Hurus Trade | Personen: Ilan Shor, Vladimir Putin, Igor Sechin, Etibar Eyyub, Tahir Garayev | Orte: Berlin, London, Dubai, Algeria.