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Schwebende Windkraftanlagen: Nächste erneuerbare Grenze

Financial Times Companies •
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Offshore-Windkraftanlagen werden immer häufiger, aber feste Fundamentdesigns sind auf flaches Wasser beschränkt. Entwickler erforschen nun schwimmende Turbinen und nutzen Technologie von Öl- und Gasplattformen, um tiefere Gewässer zu erreichen, in denen das meiste Offshore-Windpotenzial liegt.

"Der Wechsel zu schwimmenden Anlagen wird mehr durch langfristige Notwendigkeit als durch einen inhärenten kurzfristigen wirtschaftlichen Vorteil angetrieben," sagt Cosimo Ries, Energieanalyst bei Trivium China. Selbst in China, dem günstigsten Standort für schwimmende Projekte, sind die Kosten zwei- bis viermal höher als bei festen Fundamentprojekten. Herausforderungen umfassen teure Plattformen, Kabelkosten für entfernte Installationen und wetterbedingte Verzögerungen.

Trotz hoher Kosten könnte schwimmende Offshore-Windkraft zu einem wichtigen Treiber für saubere Energie werden, sobald die Gesamtkosten sinken. Sie bietet Vorteile für Küstenstädte mit begrenztem Land und steilen Küstenlinien. "Schwimmende Offshore-Windkraft kann auch weiter vom Ufer entfernt gebaut werden, was hilft, Sichtbarkeits- und Vogelartenbedenken zu mildern," fügt Abby L Watson, Mitgründerin der Groundwire Group, hinzu.

Derzeit macht schwimmende Offshore-Windkraft weniger als 1% der 91 GW globalen Offshore-Windkapazität aus, stellt aber 22% der zukünftigen Pipeline mit fast 200 GW angekündigter Kapazität dar, laut Janna Smith von Global Energy Monitor. China führt beim Bau, während Europa und Großbritannien bei Betrieb und Aussicht auf Entwicklung führen.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Trivium China, Global Offshore Wind Alliance, Groundwire Group, Global Energy Monitor, Ming Yang, Ocean Winds | Personen: Cosimo Ries, Amisha Patel, Abby L Watson, Janna Smith, Stephanie Findlay | Orte: China, Europa, UK, Mittelmeer, Philadelphia, San Francisco, Golf von Lyon