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Europäische Ölmajestä̈tze gründen unabhaengige Unternehmen

Financial Times Companies •
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Europas oel- und gasgrosse Unternehmen wenden sich zunehmend an Joint Ventures mit Rivelen, wodurch eine neue Generation unabhaengiger Produktionsunternehmen entsteht. Dieser strategische Schwenk zielt darauf ab, Wachstum mit finanzieller Disziplin in Einklang zu bringen. Zu den wichtigsten Beispielen gehoert Vår Energi, in der Italys Eni eine Mehrheitsbeteiligung haelt und die zurueckhaltendsten oelproduzenten Europas ist.

Im Nordseegewässern des Vereinigten Koenigreichs, Neo Next Plus, eine Partnerschaft zwischen Total Energies und Repsol, und Adura, gebildet durch Shell und Norwegens Equinor, stellen die beiden wichtigsten Produzenten dar. In den letzten zehn Jahren haben BP, Eni, Shell, Equinor und Total Energies Aktiva in eigenstaendige Einheiten namens Azule, Arcius, Adura, Aker und Vår gebuendelt. Ein neuerung juengster Eni- und Petronas-Deal hat Searah geschaffen, die im Juli mit dem Betrieb begonnen hat.

Branchenexperten bezeichnen diese als "Smash Cos", da die Unternehmen im Wesentlichen zusammengelegt werden. Diese Unternehmen arbeiten unabhaengig, aufnehmen ihre eigene Schulden und werden nicht auf die Bilanzen der Muttergesellschaften konsolidiert. Man erwartet, dass Searah 300.000 Barrel oelaequivalent pro Tag produziert, waehrend Vår Energi 450.000 boe/d angekündigt hat.

Dieser Trend ermöglicht es den Grossunternehmen, die Reservenbuchung beizubehalten, waehrend sie die Anforderungen der Investoren an finanzielle Disziplin waehrend des Energiewandels erfuellen.