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DoubleLine findet Wert in Tech-Bonds nach KI-Selloff

Bloomberg Markets •
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Die Verschuldung großer Technologieunternehmen wird nach einem durch KI-Borrowing verursachten Selloff attraktiv, laut Robert Cohen von Double Line. Der Direktor für Unternehmenskredit hat darauf hingewiesen, dass, obwohl eine KI-Blase entstehen könnte, hoch bewertete Anleihen führender Hyperscaler wertvolle Chancen bieten. Die Erschöpfung der Anleger durch übermäßige KI-Schuldenemission hat dazu geführt, dass Tech-Spreads unter dem breiteren Investment Grade-Markt zurückbleiben.

Cohen hat Alphabet und Amazon als überzeugende Käufe hervorgehoben, wenn ihre Spreads über angemessene Niveaus hinausgehen. Er betonte, dass diese Unternehmen hochwertige Kredite mit stärkeren Risikoprofilen als der durchschnittliche High-Grade-Index darstellen. Bei den jüngsten Handelskursen handelten die 10-jährigen Anleihen von Alphabet bei etwa 81 Basispunkten über den Treasury-Wertpapieren, während die Spreads von Amazon auf etwa 76 Basispunkte anstiegen.

Trotz dieser Zunahmen hat Cohen argumentiert, dass die fundamentale Stärke dieser Kredite sie gegen technische Angebotsdruck attraktiv macht. Er warnte, dass eine fortgesetzte KI-Investition durch Tech-Riesen die Spreads weiter vergrößern könnte und andere Unternehmenskredite verdrängen könnte. Die Unterperformance des Sektors könnte schließlich umkehren, wenn sich die Bewertungen an technische Faktoren anpassen, anstelle einer fundamentalen Verschlechterung.