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F1 Q&A: Ist Mercedes' Dominanz vorbei?

BBC Sport •
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F1 Q&A: Ist die Mercedes-Dominanz vorbei?

Lando Norris schlug den Meisterschaftsführenden Kimi Antonelli und feierte beim Großen Preis der Niederlande seinen zweiten Sieg in Folge. Der amtierende Weltmeister Norris kletterte in der Fahrerwertung auf den vierten Platz, 83 Punkte hinter Antonelli von Mercedes. Der vierfache Weltmeister Max Verstappen erlebte bei seinem letzten Heimrennen einen herben Rückschlag, als er in der Anfangsphase schwer verunfallte.

F1-Korrespondent Andrew Benson beantwortet Ihre Fragen nach der 12. Runde der Saison in Zandvoort.

Ist es fair zu sagen, dass die Dominanz von Mercedes vorbei ist? Sie haben seit Spa-Francorchamps kein Rennen mehr gewonnen, und selbst dieser Sieg war nicht aufeinanderfolgend. Es gab eine sehr offensichtliche Verschiebung in der Wettbewerbsfähigkeit an der Spitze, während die Formel-1-Saison voranschritt. Mercedes gewann die ersten sechs Rennen der Saison, hat aber nur zwei der folgenden sechs gewonnen.

Mercedes hat sein Auto weniger weiterentwickelt als die Konkurrenten. Seit Saisonbeginn hat Mercedes insgesamt 24 neue Teile an seinen Autos angebracht, verglichen mit 37 bei Red Bull, 38 bei McLaren und 40 bei Ferrari. Mercedes-Teamchef Toto Wolff sagt: „Wir haben nicht das Geld, um Entwicklungen am Auto vorzunehmen."

Die offensichtliche Schlussfolgerung ist, dass Mercedes entweder mehr Geld für den Design- und Bauprozess des Autos in diesem Jahr ausgegeben hat als die Konkurrenten, oder Geld gespart hat, um es für das nächste Upgrade und/oder das Auto des nächsten Jahres auszugeben. Dieses wird beim sogenannten Großen Preis von Bahrain in Malaysia Anfang Oktober erwartet, wenn noch acht oder neun Grands Prix ausstehen, je nach Situation im Nahen Osten.

Schlüsseleinheiten: Unternehmen: Mercedes, Red Bull, McLaren, Ferrari, Aston Martin, Haas, Williams, FIA | Personen: Lando Norris, Kimi Antonelli, Max Verstappen, Toto Wolff, Andrew Benson, Isack Hadjar | Orte: Zandvoort, Spa-Francorchamps, Ungarn, Kanada, Monaco, Malaysia, Bahrain, Naher Osten