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Rev Med bleibt nach Krebssieg unabhängig

Wall Street Journal US Business •
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Revolution Medicines, ein 12 Jahre altes Biotech-Unternehmen mit Sitz in Redwood City, Kalifornien, blieb unabhängig trotz Übernahmeinteresse und setzte stark auf seine eigene Zukunft. Diese Woche zahlte sich diese Wette aus mit der FDA-Zulassung von Rasonque, seinem Bauchspeicheldrüsenkrebs-Medikament, das in klinischen Studien die Patientenüberlebensrate nahezu verdoppelte.

Der CEO von Rev Med, Mark Goldsmith, ein Arzt-Wissenschaftler, der das Unternehmen gründete, sagte, er sei von Finanzinstituten angesprochen worden, die Unterstützung anboten, um Rasonque auf globale Märkte zu bringen. Als er ihnen den erforderlichen Finanzierungsbedarf mitteilte, erwartete er nicht ihre Rückkehr — doch sie kamen zurück und zeigten ernsthaftes Interesse.

Statt sich mit großen Pharmaunternehmen zu verbünden, hat Rev Med von Grund auf sein erstes Verkaufsteam, sein Vertriebsnetz und seine Erstattungsoperation aufgebaut. Das Unternehmen hat außerdem Auslandproduktionsverträge abgeschlossen und investiert in mehrere Produktionslinien, um Engpässe in der Lieferkette zu vermeiden.

Rasonque zielt auf das RAS-Protein ab, das lange als „nicht drogbarm“ galt und etwa ein Drittel aller Krebserkrankungen sowie über 90 % der Bauchspeicheldrüsenkrebs-Tumore antreibt. In einer Studie mit 500 Personen lebten Patienten, die das Medikament einnahmen, eine Medianzeit von 13,2 Monaten – nahezu doppelt so lange wie Patienten unter Standardchemotherapie. Wall Street erwartet, dass Rasonque – dessen Jahresbedarf mehr als 477.000 Dollar kostet – bereits nächstes Jahr mehr als 1 Milliarde Dollar Umsatz generieren wird.

Wesentliche Entitäten: Unternehmen: Revolution Medicines, Sanofi, Warp Drive Bio, Guggenheim | Personen: Mark Goldsmith, Michael Schmidt, Greg Verdine, Laurence Reid | Standorte: Redwood City, Calif., Cape Cod, Mass., Harvard University