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Börsensommer endet, Volatilität im Herbst

Wall Street Journal Markets •
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Der ruhige Börsensommer ist vorbei, da sich Anleger auf einen holprigeren Herbst einstellen. In den letzten Monaten jubelten Aktienanleger über sprudelnde Gewinne großer Unternehmen und trieben Megacap-Tech-Aktien wieder nahe an Rekorde. Nun, da die Phase nach dem Labor Day beginnt, warten neue Herausforderungen: sich ändernde Chancen auf eine Zinserhöhung durch die Federal Reserve, himmelhohe Erwartungen nach einer sensationellen Berichtssaison und anhaltende Inflationsbedrohungen durch Spannungen im Nahen Osten.

"Sie bewegen sich von einem gewinngetriebenen Markt zu einem makrogetriebenen Markt mit Fokus auf Fed, Inflation und Zinsen," sagte Keith Lerner, Chef-Investmentberater von Truist Advisory Services. "Es tends to be a choppier period."

Historisch gesehen verzeichnen die großen US-Aktienindizes im September ihre schlechtesten durchschnittlichen Renditen. Der Dow Jones Industrial Average fiel im September durchschnittlich um 1,1 %, zurückgehend auf das 19. Jahrhundert. Der S&P 500 verzeichnete den gleichen durchschnittlichen Rückgang und schließt den Monat in mehr als der Hälfte aller September seit 1928 niedriger ab.

Analysten warnen davor, saisonale Muster zu überbewerten. Doch neue Gründe für Anleger-Vorsicht sind aufgetaucht, darunter die drohende Gefahr einer Zinserhöhung durch die Federal Reserve, die ihre nächste geldpolitische Entscheidung am 16. September bekannt gibt. Die Entscheidung von Chairman Kevin Warsh, die Forward Guidance aufzugeben und sich an den Märkten zu orientieren, hat die geldpolitischen Erwartungen getrübt, sodass Händler Reden von Fed-Vertretern und Wirtschaftsdaten nach Hinweisen durchforsten.