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Wie The New York Times seine Fehlerkorrektur im Laufe der Zeit verändert hat

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The New York Times hat seinen Umgang mit der Korrektur von Fehlern im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Ursprünglich waren Korrekturen kurze Sätze, die innerhalb der Zeitung versteckt waren, doch die Zeitung begann ab den 1980er Jahren, Fehler tiefergehend zu untersuchen. Der leitende Redakteur Abe Rosenthal führte 1985 die 'Hinweise der Redakteure' ein, um Fragen der Fairness und Perspektive anzusprechen, und schrieb selbst eine solche Hinweis zu einer Geschichte über Mortimer Zuckerman.

Bis 1987 unter der Leitung von Max Frankel veröffentlichte die Zeitung eine 1.200-Wort-Korrektur über Oberstleutnant Oliver L. North auf der Titelseite. Dieser Wandel spiegelt das wachsende öffentliche Misstrauen nach Watergate und Vietnam wider.

Im Jahr 2003 wurde Allan M. Siegal zum ersten Standards-Redakteur ernannt, und eine Position des öffentlichen Redakteurs wurde geschaffen, nachdem ein Reporter erfundene Geschichten veröffentlicht hatte. Die Berichterstattung über den Irak-Krieg, die übermäßig gläubig hinsichtlich Massenvernichtungswaffen war, führte zusätzlich zu prozeduralen Änderungen.

Die Rolle des öffentlichen Redakteurs endete 2017, doch 2020 wurde ein Team aus sieben Redakteuren für Standards gebildet, um Ethik und Inhaltsstandards zu überwachen.