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Peter Max Kosmisches Kunstimperium 1960er

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Peter Max, der mit 88 Jahren nach einem Kampf mit Demenz starb, wurde das definitive kommerzielle Gesicht der 1960er Gegenkultur. Sein kühner, psychedelischer Stil — mit kosmischen Sonnenaufgängen und Regenbogengitarren — war überall, von Postern bis zu Sneakern und Bettlaken. Obwohl oft derivativ von den Gründern von Push Pin Studios wie Milton Glaser und Seymour Chwast, meisterte Max die Massenverteilung.

Er baute ein Lizenzimperium auf, das Millionen von Bildern druckte und seine Kunst in Konsumgüter wie aufblasbare Kissen und High-Top-Sneaker verwandelte. Seine Werke schmückten Grammy Awards, Super Bowls und sogar den Rasen des Weißen Hauses. Wie Andy Warhol anmerkte, war Max "nur ein Geschäftsmann, der versuchte, ein Künstler zu sein".

Trotz des Fokus der Kunstwelt auf die politische Kante des Pop bewies Max, dass Frieden und Liebe vollständig in den kapitalistischen Konsum assimilierbar waren. Sein Vermächtnis bleibt die ultimative Fusion aus psychedelischer Kunst und kommerziellem Erfolg, was beweist, dass kulturelle Erschütterungen tatsächlich als unerwarteter Gewinn geerntet werden können.