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Wie Roy Cohn Trump und Amerika prägte

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In "American Scoundrel" untersuchen die Co-Autoren Kai Bird und Susan Goldmark das Leben des Anwalts Roy Cohn, einer treibenden Kraft hinter dem McCarthyismus und einem entscheidenden Einfluss auf Donald Trumps Verständnis von Macht. New-York-Times-Meinungskolumnist Carlos Lozada, Polit-Autorin Michelle Cottle und Vanderbilt-Geschichtsprofessorin Nicole Hemmer diskutieren die Biografie im Podcast "The Opinions". Cohn erlangte in den 1950er Jahren als Chefberater von Senator Joe McCarthy berüchtigte Bekanntheit.

Später, als Trumps Anwalt in den 1970er und 1980er Jahren, pflanzte Cohn die Philosophie ein, sich nie zu entschuldigen, bei Angriffen härter zurückzuschlagen und Regeln als optional zu betrachten. Cottle merkt an, dass das Buch zeigt, wie Trump eine "Masterclass" im Dominieren von Gegnern, Vermeiden von Papierwegen, Umwerben der Boulevardpresse und Verweigern von Zahlungen absorbierte. Hemmer betont Cohns anhaltende Relevanz in Politik und Popkultur Jahrzehnte nach seinem Tod in den 1980ern.

Das Panel ist sich einig, dass Cohns Taktiken im heutigen politischen Zeitalter klar widerhallen, was die Biografie zu einer entscheidenden Linse für das Verständnis aktueller Machtverhältnisse macht.