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Betancourt und Trump: Partnerschaft venezolanisches Öl

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Staatsanwälte in Spanien und der Schweiz untersuchten den venezolanischen Ölmagnaten Alejandro Betancourt wegen Geldwäsche. Großbritannien verhaftete ihn vor weniger als einem Jahr und verhängte ein Ausreiseverbot. Doch als Teil der Übernahme der venezolanischen Ölindustrie durch die Trump-Administration bilden die USA eine außergewöhnliche Partnerschaft mit Betancourt.

Laut der Vereinbarung könnte das Pentagon eine große Beteiligung an seinem Unternehmen anstreben. Außenminister Marco Rubio setzte sich für Betancourt ein und argumentierte, er habe die Erfahrung, die venezolanische Förderung zu steigern. Beamte des Außen- und Justizministeriums griffen in die Schweizer Ermittlungen ein, um diese davon abzuhalten, die Auslieferung voranzutreiben.

Sie baten auch Großbritannien, die Reisebeschränkungen zu lockern, damit Betancourt nach Venezuela und in die USA reisen konnte, um sich mit Trump-Beamten zu treffen. Schließlich stimmte Großbritannien zu. Im Rahmen des Deals plant ein Finanzierungsbüro im Pentagon, mit Betancourts Firma North American Blue Energy Partners (NABEP) zusammenzuarbeiten, der 100-jährige Konzessionen für den Betrieb von 17 Ölfeldern in Venezuela gewährt werden.

Diese Felder verfügen über geschätzte Reserven von 65 Milliarden Barrel. Rafael Ramírez, ehemaliger venezolanischer Energieminister, nannte die Vereinbarung "grotesk" und "nicht nachhaltig" und argumentierte, sie sei heimlich mit einer illegitimen Regierung getroffen worden. Sara Chouraqui, Betancourts Sprecherin, wies die Kritik zurück und erklärte, der Deal belebe das wirtschaftliche Potenzial Venezuelas für alle Venezuelaner, nicht nur für eine Partei.