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USA kooperiert mit venezolanischem Unternehmen zur Entwicklung von 17 Ölfeldern

New York Times Business •
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Die neue Partnerin der Trump-Regierung in Venezuela, North American Blue Energy Partners, soll unter einem ungewöhnlichen Abkommen ihre Reichweite in den wichtigsten Ölbasen des Landes ausweiten. Etwa die Hälfte der 17 Fördergebiete befindet sich im Lake Maracaibo, einem traditionellen, aber verfestigten Ölfördergebiet im Nordwesten Venezuelas. Die andere Hälfte liegt im Orinoco-Becken, einer weiten Savanne in Zentral- und Nordost-Venezuela, die die meisten Reserven des Landes hält, obwohl das Rohöl dort asphalthaft ist und teure Raffination erfordert.

Viele Orinoco-Gebiete sind weitgehend unerforscht und erfordern neue Bohrungen, Pipelines und Verarbeitungsanlagen. North American Blue Energy, geleitet von venezolanischen Geschäftsführer Alejandro Betancourt, betreibt bereits drei der 17 Gebiete und produziert derzeit etwa 200.000 Barrel pro Tag und strebt an, die Produktion in fünf Jahren auf eine Million Barrel pro Tag zu steigern. Venezuelas interimpräsident Delcy Rodríguez hat für die Abreichsgebiete sogar ein noch höheres Ziel von über 1,5 Millionen Barrel pro Tag festgelegt.

Zum Vergleich: Chevron plant eine langsamere Steigerung von 320.000 Barrel pro Tag in fünf Jahren zu einem Kosten von 7 Milliarden Dollar. Analysten weisen darauf hin, dass diese ehrgeizigen Ziele erhebliche finanzielle und logistische Hürden überwinden müssen. Venezuela produziert derzeit insgesamt etwas über 1 Million Barrel pro Tag.

Der Deal spiegelt Bestrebungen der USA wider, den chinesischen und russischen Einfluss im venezolanischen Ölsektor zu kontern, obwohl historische Aufzeichnungen unvollständig sind und Sanktionen andere Firmen wie China Concord Petroleum betroffen haben.