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Zwei Kriege treiben Dieselpreise hoch

New York Times Business •
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Präsident Trump machte kürzlich ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien für die steigenden Dieselpreise verantwortlich, doch Analysten sagen, dass der Iran-Krieg wahrscheinlich ein größerer Faktor ist. Die US-Dieselpreise sind seit dem 28. Februar, als die US-israelischen Angriffe auf den Iran begannen, um etwa 65 Prozent gestiegen und überstiegen am Montag 6,23 Dollar pro Gallone. Benzin stieg um 45 Prozent auf 4,31 Dollar, und das globale Öl stieg um etwa 50 Prozent.

"Wir haben im Grunde zwei Kriege, an denen zwei der größten Energieproduzenten der Welt beteiligt sind", sagte Helima Croft von RBC Capital Markets. "Der Nahe Osten ist die produktivste Energieproduktionszone, und dann kommt Russland noch dazu."

Trump und seine Berater haben versucht, die Aufmerksamkeit auf die ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien zu lenken, weg vom Iran-Krieg. Die ukrainischen Angriffe haben den Kreml gezwungen, die Dieselausfuhren auszusetzen. Aber selbst russische Beamte räumen ein, dass Raffinerieangriffe nicht der zentrale Treiber sind. Kreml-Sprecher Dmitri S. Peskov sagte, die Ölmärkte Russlands "verschlechterten sich rapide, hauptsächlich aufgrund von Instabilität und weiteren Eskalationsrunden in der Region des Persischen Golfs".

Die Dieselversorgung aus Russland und dem Nahen Osten ist praktisch zusammengebrochen. Die russischen Exporte sind um etwa 90 Prozent gefallen und die Dieselexporte des Nahen Ostens um etwa 75 Prozent, so Pickering Energy Partners. Am Freitag schloss Saudi Arabia eine kritische Pipeline als Vorsichtsmaßnahme gegen Huthi-Angriffe. Der Iran hat die Strait of Hormuz praktisch geschlossen.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: RBC Capital Markets, Pickering Energy Partners, S&P Global Energy | Personen: Donald Trump, Helima Croft, Dmitri S. Peskov, Volodymyr Zelensky, Daniel Evans | Orte: United States, Iran, Israel, Russia, Ukraine, Saudi Arabia, Persian Gulf, Strait of Hormuz, Red Sea