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Wettlauf um Skalierung im Vermögensmanagement intensiviert sich, während Vanguard und Victory Geschäfte abschließen

Financial Times Markets •
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Vanguard hat sich darauf geeinigt, Altruist, eine Technologieplattform für das Vermögensmanagement, für einen Preis zu kaufen, den die Wall Street Journal auf 4 Milliarden Dollar schätzt, während Victory Capital plant, First Eagle Investments in einem Deal zu übernehmen, der das verwaltete Vermögen nahezu auf 600 Milliarden Dollar verdoppeln würde. Diese Schritte spiegeln eine breitere Welle von Fusionen im Vermögensmanagement wider, trotz starker Aktienmärkte. Victory hatte zuvor versucht, Janus Henderson zu übernehmen, das schließlich von Trian Partners von Nelson Peltz übernommen wurde.

Gleichzeitig hat T Rowe Price 21 aufeinanderfolgende Quartale mit Abflüssen verzeichnet und sein Aktienkurs ist in fünf Jahren um 50 Prozent gesunken. Diese Geschäfte zeigen unterschiedliche Strategien: Vanguard rückt näher an Vermögensverwalter heran, indem es beratungsorientierte Technologie besitzt, während Victory eine klassische Konsolidierung verfolgt, mit der Erwartung von 280 Millionen Dollar jährlichen Einsparungen und einem potenziellen Barwert zusätzlicher Gewinne von 2,5 Milliarden Dollar. Victory behauptet, etwa 150 potenzielle Ziele bei Fonds zu haben, die zwischen 50 Milliarden und 500 Milliarden Dollar verwalten.

Der Preisdruck ist am stärksten im öffentlichen Wertpapiermarkt ausgeprägt, wird jedoch erwartet, sich auch auf private Märkte auszudehnen.