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VW warnt vor bis zu 10 Mrd. Euro durch Porsche

Financial Times Companies •
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Volkswagen hat seine Gewinnprognose gesenkt und macht eine 6 Mrd. Euro schwere Abschreibung auf den Wert seiner Beteiligung an Porsche, eine anhaltende Talfahrt in China und steigende Restrukturierungskosten dafür verantwortlich. Die Aktien des größten Autoherstellers Europas fielen am Freitagnachmittag um bis zu 7 Prozent, nachdem das Unternehmen mitgeteilt hatte, dass es für dieses Jahr nun eine operative Gewinnmarge von 1 Prozent erwartet, gegenüber der bisherigen Spanne von 4 bis 5,5 Prozent. Der deutsche Konzern warnte, dass die gesamte negative Auswirkung auf seinen Gewinn 10 Mrd. Euro erreichen könnte.

Der Konzern hatte kürzlich eine überraschende Einigung mit den Gewerkschaften über eine historische Restrukturierung erzielt, die zum Verlust von 100.000 Arbeitsplätzen und zur Beendigung der Fahrzeugproduktion in vier deutschen Werken führen könnte. UBS hatte geschätzt, dass die Restrukturierungskosten bis zu 7 Mrd. Euro erreichen könnten, während Bank of America bis zu 10 Mrd. Euro an Bruttoaufwendungen prognostizierte.

In einer Erklärung am Freitag teilte das Unternehmen mit, dass seine Gewinnaussichten "durch eine weitere Verschlechterung des Marktumfelds, insbesondere in China, sowie durch eine beschleunigte Nachfrageverschiebung zugunsten von batterieelektrischen Fahrzeugen beeinträchtigt werden". "Der größte Einzelmarkt der Welt ist um 20 Prozent eingebrochen, eine Konsolidierung ist nicht in Sicht. Wir können uns diesem Trend nicht entziehen", sagte Finanzvorstand Arno Antlitz.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Volkswagen, Porsche, Audi, BYD, Xiaomi, UBS, Bank of America | Personen: Kana Inagaki, Roula Khalaf, Arno Antlitz | Orte: London, China, Germany, Osnabrück