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Vodafone verliert 1,1 Mrd. Euro durch Drahi-Verkauf

Financial Times Companies •
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Vodafone wird nach dem Verkauf von Patrick Drahis Anteil am deutschen Breitband-Joint-Venture OXG mehr als 1 Mrd. Euro an potenziellen Gewinnen verpassen. Société Générale, die diesen Monat den Erwerb von Drahis 50-Prozent-Anteil an OXG vereinbart hat, wird nicht denselben Zahlungsverpflichtungen unterliegen, so Personen, die mit den Deal-Bedingungen vertraut sind.

Vodafone hatte verzögerte Zahlungen von 487 Mio. Euro und einen potenziellen Earnout von 595 Mio. Euro von Drahis Geodesia Holding erwartet, falls OXG Leistungsziele erreicht. Man erklärte, die Ersetzung von Drahi durch SG als Investor sei unterstützt worden.

Drahis Altice-Beteiligung steht nach der Verlegung der Beteiligung und anderer Assets außer Reichweite der Gläubiger unter Gläubigerprüfung. OXG hatte geplant, 7 Mrd. Euro auszugeben, um in sechs Jahren mehr als 7 Mio. deutsche Haushalte anzuschließen, doch höhere Kosten bremsten den Fortschritt auf 1 Mio. Haushalte bis September 2026.

Die entgangenen Gewinne kommen, während Vodafone Rückzahlungen wegen einer 5-Euro-monatlichen Preiserhöhung beim deutschen Breitband bewältigen muss. Der Europäische Gerichtshof urteilte kürzlich, es gebe kein automatisches Recht zur Änderung allgemeiner Geschäftsbedingungen, was Vodafone laut New Street Research 100 bis 200 Mio. Euro kosten könnte.