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China verschärft Kontrollen für Auslandsreisen

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Benjamin Wilhelm, Jonathan Moules und Irwin Cruz Veröffentlicht am 15. September 2026. China hat umfassende neue Kontrollen für Auslandsreisen chinesischer Bürger eingeführt, während Präsident Xi Jinping seine Bemühungen zum Schutz von Staatsgeheimnissen, Spitzentechnologie und hochqualifizierten Arbeitskräften verstärkt. Die Vorschriften formalisieren schleichende Beschränkungen für Auslandsreisen von Beamten der mittleren und höheren Ebene, Kadern der Kommunistischen Partei und Beschäftigten staatseigener Unternehmen. Wer gegen die neuen Regeln verstößt, muss mit hohen Geldstrafen und Ausreisesperren von drei Monaten bis zu unbestimmter Dauer rechnen.

„Das Ergebnis könnte eine schrittweise Rückkehr zu einem Modell vor den 1990er Jahren sein, in dem internationale Reisen weniger als individuelles Recht und mehr als ein der Verwaltungsgenehmigung unterliegendes Privileg behandelt werden“, sagte Henry Gao, Rechtsprofessor an der Singapore Management University.

Während die neuen Regeln Risiken oder Verstöße benannten, die die Sperren auslösten, „kann die weite Formulierung der Verordnung einen praktischen abschreckenden Effekt“ auf Reisen haben, so Dai Menghao, Partner für Handelscompliance bei der Anwaltskanzlei King & Wood.

In anderen Nachrichten hat Open AI erste Gespräche mit Investoren über eine weitere private Finanzierungsrunde bei einer Bewertung von 1,2 Billionen Dollar vor dem geplanten Börsengang geführt. Die US-Kreditkosten erreichten gestern ihren höchsten Stand seit 2007, da sich ein globaler Anleiheausverkauf nach einem erneuten Ölpreisanstieg vertiefte.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Open AI, King & Wood, Federal Reserve | Personen: Benjamin Wilhelm, Jonathan Moules, Irwin Cruz, Xi Jinping, Henry Gao, Dai Menghao, John Lee, Donald Trump, Jensen Huang | Orte: China, Hongkong, Singapur, Bangkok, USA