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Krypto-Gesetz scheitert im Senat an Trumps Ethik

Financial Times Companies •
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Ein wegweisendes Krypto-Regulierungsgesetz, das von der Digitalwährungsindustrie unterstützt wird, konnte am Dienstag im US-Senat nicht vorankommen, da die Demokraten auf strengeren Grenzen für Donald Trumps Fähigkeit bestanden, von der Industrie zu profitieren.

Die Demokraten rebellierten gegen den sogenannten Clarity Act, da strengere Kontrollen für Trump fehlten, der im vergangenen Jahr mehr als 1 Milliarde Dollar mit seinen Krypto-Geschäften verdient haben soll. Ein weiterer kritischer Streitpunkt waren die Renditen auf Stablecoins, die die Bankenindustrie als Bedrohung für Einlagen und Kreditvergabe ablehnte. Das Abstimmungsergebnis war 49 dafür und 50 dagegen, weitgehend entlang der Parteilinien und deutlich unter den 60 erforderlichen Stimmen, um das Gesetz voranzubringen.

Das Scheitern ist ein massiver Rückschlag für die Krypto-Industrie, die über ein Jahr lang verhandelt und Rekordsummen an Lobby-Geldern ausgegeben hat, um eine günstige Marktstruktur vom republikanisch kontrollierten US-Kongress zu erhalten. Es ist auch ein Schlag für Trump, der sein Amt mit dem Versprechen antrat, das Land zur „Krypto-Hauptstadt der Welt“ zu machen.

„Diese Gesetzgebung scheiterte voll und ganz, weil die Republikaner sich weigern, dem Präsidenten Nein zu sagen“, sagte Ruben Gallego, ein Demokrat aus Arizona. Krypto ist in einen Bärenmarkt eingetreten, da Privatanleger ihre Aufmerksamkeit auf die Volatilität bei KI-Aktien und Aktienmärkten richten. Der Preis von Bitcoin fiel nach der gescheiterten Abstimmung um 3 Prozent und die Kryptowährung ist im vergangenen Jahr um 35 Prozent gefallen.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Financial Times, Solana Policy Institute, Andreessen Horowitz, Ripple Labs, Coinbase, Fairshake, Jito Labs, JPMorgan | Personen: Jill R Shah, Akila Quinio, Alex Rogers, Donald Trump, Ruben Gallego, Kristin Smith, Rebecca Rettig, Jamie Dimon, Brian Armstrong | Orte: New York, Washington, Arizona