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Ørsted-Chef: Europa muss gegen chinesische Hersteller vorgehen

Financial Times Companies •
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Rasmus Errboe, CEO des dänischen Windparkentwicklers Ørsted, drängte Europa, gegen chinesische Windturbinenhersteller vorzugehen, die von 'unfairer' staatlicher Unterstützung profitieren, während globale Lieferketten aufrechterhalten werden. Bei einem Auftritt in Brüssel lobte Errboe den Windenergiesektor als eine 'europäische industrielle Erfolgsgeschichte' und unterstützte die Bemühungen der EU, gegen chinesische Hersteller mit staatlichen Subventionen vorzugehen. 'Der Wettbewerb muss unter fairen und gleichen Bedingungen stattfinden,' sagte er der Financial Times. 'Wir haben in den letzten Jahren gesehen, dass die Europäische Kommission viel aktiver bei der Bekämpfung unlauterer Handelspraktiken geworden ist.'

Die OECD stellte fest, dass chinesische Solarunternehmen mit 'deutlichem Abstand' die meisten Subventionen aller Hersteller erhielten, was EU-Beamte dazu veranlasste, die Windindustrie vor einer Wiederholung des Niedergangs der Solarindustrie zu schützen. Die Kommission untersucht Goldwind wegen angeblich unlauterer Subventionen, während José Luis Blanco vom deutschen Turbinenhersteller Nordex ein Verbot nicht-westlicher Unternehmen nach Cybersicherheitsvorschriften gefordert hat.

China macht weniger als 3 Prozent der neuen Turbinenkapazität in Europa aus. Errboe betonte, dass ein 'florierender' europäischer Windsektor den Zugang zu globalen Lieferketten erfordert. Europa ist auf dem Weg zu einem Rekordjahr mit einer erwarteten Kapazität von 24 GW im Jahr 2026, wobei Windenergie etwa ein Fünftel des Stroms liefert.

Wichtige Akteure: Unternehmen: Ørsted, Goldwind, Nordex, Wind Europe | Personen: Rasmus Errboe, Ian Johnston, José Luis Blanco | Orte: Brüssel, Europa, China