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Ringuhren: Vintage-Trend, Whatnot-Verkäufe +1000%

Financial Times Companies •
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Ringuhren entwickeln sich vom Neuheitsaccessoire zu einem schnell wachsenden Geschäft. Die Verkäufe auf der Shopping-Plattform Whatnot stiegen in den sechs Monaten bis Februar 2026 um 1,000 per cent, da Modemarken ihr Angebot erweitern und Sammler die Nachfrage nach Vintage-Stücken antreiben.

Die Ringuhr reicht bis in die 1500er Jahre zurück und blieb jahrhundertelang mit Luxus assoziiert, sagt Emma Lawrie vom Prognoseunternehmen WGSN. Modemarken wie Fossil, Michael Kors, Timex, Casio und Skagen nutzen das Revival. Fossil brachte 2019 eine Ringuhr heraus, die 2022 fester Bestandteil der Hauptkollektion wurde. 2024 lancierte Casio die CRW-001, inspiriert von der 1946 von Casios Vorgänger Kashio Seisakujo gefertigten Yubiwa-Pfeife. Die Verkäufe übertrafen die Prognosen um 120 per cent, was den Launch der G-Shock Nano im November 2025 inspirierte.

Das wachsende Interesse erstreckt sich auch auf Vintage-Originale. Im Juni verkaufte Christie's eine Diamant-Ringuhr von Cartier für $48,260, fast das Dreifache des hohen Schätzpreises. Lawrie deutet an, dass das Revival einen Wandel zu analogen Lebensstilen angesichts digitaler Müdigkeit und den Wunsch nach taktilen Accessoires mit emotionaler Ladung widerspiegelt.

Schlüsselentitäten: Unternehmen: Fossil, Casio, Christie's, Cartier, WGSN, Whatnot | Personen: Emma Lawrie, Melissa Lowenkron, Kazuyasu Kojima, Nidhi Singhvi