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Metas 18-Milliarden-Einigung scheitert beim Kinderschutz

Financial Times Companies •
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Meta Platforms hat sich mit US-Bundesstaaten und -Territorien auf eine Einigung in Höhe von 18 Mrd. USD über die Auswirkungen sozialer Medien auf die psychische Gesundheit von Minderjährigen geeinigt. Obwohl die Vereinbarung Änderungen wie die Deaktivierung extremer Make-up-Filter, das Hinzufügen von Bildschirmzeit-Hinweisen, das Ausblenden von Like-Zahlen und das Stummschalten von Benachrichtigungen während der Schulzeit umfasst, sagen Kritiker, dass sie nicht ausreicht.

Die Auszahlung, verteilt über 10 Jahre, wird heute auf etwa 8 Mrd. USD diskontiert — ein kleiner Bruchteil für ein Unternehmen mit 1,5 Billionen USD. Wichtige Schutzmaßnahmen wie tägliche Zeitlimits von zwei Stunden können von Eltern außer Kraft gesetzt werden, und chronologische Feeds erfordern eine Opt-in-Entscheidung.

Bemerkenswerterweise werden 5,3 Mrd. USD der Zahlung und strengere Limits nur ausgelöst, wenn die Konkurrenten Tik Tok und You Tube ähnliche Bedingungen akzeptieren, und die Limits verfallen nach fünf Jahren. Die Einigung spiegelt einen Kompromiss statt Schutz wider: Meta entgeht der gerichtlichen Überprüfung, während die Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten schnelle Erfolge suchen.

California und New York verfolgen strengere Gesetze, aber eine US-Bundesregulierung bleibt unwahrscheinlich. Im Gegensatz zu der nach der Krise eingeführten Regulierungsordnung der Wall Street fehlt es bei sozialen Medien an einheitlichen Schutzmaßnahmen. Der Artikel argumentiert, dass Auszahlungen und Kompromisse die systemische Regulierung nicht ersetzen können, um Kinder vor Sucht und Schaden zu schützen.