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Manchesters Immobilienboom: Für wen?

Financial Times Companies •
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Am späten Nachmittag eines sonnigen Julitages versammelte ich mich mit Schaulustigen, Kamerateams und bewaffneter Polizei um einen Fußgänger-Büroblock am Albert Square in Manchester. Der ehemalige Bürgermeister Andy Burnham kehrte als britischer Premierminister zurück und weihte Number 10 North ein. Sein Aufstieg katapultierte die Stadt ins internationale Bewusstsein.

Manchester hatte sich lange gewandelt. Einst bekannt für Fußball, Musik der 1980er Jahre und eine raue postindustrielle Kante, zieht es heute Großunternehmen und globale Kulturnamen an. Co-Op Live richtete die Brit Awards aus, erstmals außerhalb Londons. Nächstes Jahr zieht das jährliche britische TV-Festival von Edinburgh um. Jamie Adam von Savills verweist auf „große, große Mieter“ — Arm Holdings, S&P Global Ratings, Channel 4, Bank of New York Mellon. Im letzten Jahrzehnt verzeichnete es laut Rightmove das höchste Immobilienpreiswachstum aller britischen Städte.

„Manchester hat einen ‚Moment‘“, sagt Simon Ismail von Salboy, das 3.000 Häuser gebaut hat. Das Stadtzentrum ist kaum wiederzuerkennen im Vergleich zu den 1990er Jahren. Joe Robotham, 33, kaufte vor drei Jahren in Media City. „Die Stimmung hat sich definitiv verändert“, sagt er.

Colleen Babcock von Rightmove stellt fest, dass die Angebotspreise in einem Jahrzehnt um über 60 Prozent stiegen, gegenüber 7 Prozent in London, aber weiterhin weniger als die Hälfte der Hauptstadt betragen. Relative Erschwinglichkeit, Arbeitsplätze und Investitionen ziehen weiterhin Käufer an.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Co-Op Live, Savills, Arm Holdings, S&P Global Ratings, Channel 4, Bank of New York Mellon, Rightmove, Salboy | Personen: Jennifer Williams, Jack Roe, Andy Burnham, Jamie Adam, Simon Ismail, Joe Robotham, Colleen Babcock | Orte: Manchester, Albert Square, London, Edinburgh, Salford, Media City, Northern Quarter, Ancoats, Angel Square