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Micro-Dramas in Indien

Financial Times Companies •
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An einem feuchten Morgen in Mumbai drehte Schauspieler Amit Pachori eine Micro-Drama-Folge mitten in einem simulierten Militäreinsatz und unterstrich damit den Aufstieg von bite-sized, KI-assistierten Shows für Smartphones. Diese ein- bis dreiminütigen Folgen übertreffen oft 50 Installments und nutzen Cliffhanger, um Zuschauer bei der Stange zu halten. Micro-Dramas sind zu einer wichtigen Einnahmequelle für Schauspieler, Techniker und Produzenten geworden, während Bollywood mit verschiebenden Zuschauergewohnheiten kämpft.

In Indien verbringen Zuschauer etwa 30 Minuten täglich mit solchen Inhalten, gemäß einer Meta- und Ormax Media-Umfrage. Die Einnahmen beliefen sich vor etwa einem Jahr auf rund 300 Millionen Dollar und werden bis 2030 auf 4,5 Milliarden Dollar prognostiziert, laut Lumikai. Das Format gedeiht dank 800 Millionen Smartphone-Nutzern in Indien, günstigen Daten und einer jungen Bevölkerung.

Große Player wie Jio Star (gehört Mukesh Ambani), Zee Entertainment und Balaji Telefilms betreten den Markt, sowie Pioniere wie Kuku TV und Story TV, deren Slogan „Snackable Stories That Get You Hooked“ ist. Salone Sehgal von Lumikai bemerkt, dass die Aufmerksamkeit eindeutig auf Mobilgeräte übergegangen ist, wobei Zuschauer lieber sofort verfügbaren Inhalt gegenüber traditionellem Fernsehen bevorzugen.