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Hormuz-Krise: LNG-Nachfrage gefährdet

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Die Regierung von Donald Trump hat die Beschränkungen der Biden-Ära für LNG-Exportgenehmigungen aufgehoben, um die US-"Energiedominanz" zu stärken, aber der Iran-Konflikt und die Blockade der Straße von Hormuz untergraben die langfristige Nachfrage. Seit Kriegsbeginn im Februar wurden die LNG-Exporte Katars — zuvor ein Fünftel des weltweiten Angebots — unterbrochen, wodurch der Japan-Korea-Marker-Preis von unter 10 USD/MMBtu auf über 25 USD/MMBtu stieg. US-Exporteure haben die Sendungen auf nahezu maximale Produktionsniveaus hochgefahren, die Exporte stiegen in der ersten Jahreshälfte um 23 Prozent.

Die hohen Preise treiben jedoch die sich entwickelnden asiatischen Volkswirtschaften vom Gas ab. Indien hat die Gasturbinenstromerzeugung im zweiten Quartal um 25 Prozent gesenkt und den Kohleverbrauch erhöht. Thailand strebt an, 5 Gigawatt Dach-Solar für 1 Million Haushalte zu installieren, um die Gasabhängigkeit zu verringern.

Vietnam's Vingroup hat ein 6,8 Milliarden Dollar teures Gaskraftwerk storniert und wechselt zu Solar, Wind und Batteriespeichern, da die Batteriekosten plummen. Christopher Doleman vom Institute for Energy Economics and Financial Analysis weist darauf hin, dass Regierungsstrategien nun eine kleinere langfristige Rolle für Gas in Asien vorsehen. Obwohl die US-LNG-Gewinne kurzfristig steigen, beschleunigt der Preisschock den erneuerbaren Übergang in Schlüsselmärkten und bedroht die langfristige Nachfragebasis der Branche.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Vingroup, Institute for Energy Economics and Financial Analysis, Energy Information Administration; Personen: Donald Trump, Joe Biden, Simon Mundy, Christopher Doleman; Orte: Straße von Hormuz, Katar, USA, Indien, Vietnam, Thailand, Japan, Korea, Asien.